Anwendungsbeispiele

Voraussetzungen

Wieso gerade Mediation?

Was passiert in einer Mediation?
Mediation

Mediation (Vermittlung) ist eine Form der Konfliktregelung, bei der die KonfliktpartnerInnen mit Unterstützung von qualifizierten MediatorInnen eine Regelung erarbeiten, mit welcher alle Betroffenen einverstanden sind.

Der Mediator/die Mediatorin fördert den Einigungsprozess und achtet auf die faire Kommunikation. Ziel ist das Erarbeiten von Vereinbarungen, die den Bedürfnissen aller Konfliktpartner entsprechen. Außerdem zeigt sich, dass eigenverantwortlich erarbeitete Regelungen tragfähiger sind als fremdbestimmte. Diese eignen sich im Besonderen bei Konflikten, bei denen die Erhaltung einer Gesprächsbasis notwendig und wichtig ist, also speziell bei Trennungen / Scheidungen (Ehepaare trennen sich als Partner, bleiben für ihre Kinder aber weiterhin als Eltern verantwortlich), sowie in der Nachbarschaft, sofern kein Ortswechsel erfolgt (der Nachbar bleibt auch zukünftig der Nachbar) usw. Diese Regelungen können schriftlich abgefasst werden und vor Gericht Verwendung finden.

Co-Mediation

In der Co-Mediation arbeiten ein(e) MediatorIn mit psychosozialer und ein(e) MediatorIn mit juristischer Ausbildung zusammen, zumeist in gemischtgeschlechtlicher Konstellation (Mann und Frau).
Co-Mediation ist unserer Erfahrung nach besonders bei Paarkonflikten sinnvoll (Trennungen/Scheidungen/Partnerschaftsstreitigkeiten), sie ist jedoch auch für komplexe Konflikte mit mehreren Beteiligten (Erbschaftsstreitigkeiten/Betriebsübergaben) anzuraten.